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Ablauf der Veranstaltung

(gilt nicht für Touristikfahrer!):

Technische und Administrative Abnahme

Wie schon im vergangenen Jahr steht im Ablaufplan der SECHSÄMTERLAND-Classic an erster Stelle die Technische Abnahme der teilnehmenden Fahrzeuge auf dem Parkplatz vor dem ehem. COMET an der Wunsiedler Hornschuchstsraße.
Danach ziehen die Teilnehmer mit den Startnummern 1 bis 65 ihre Fahrzeuge über die Dr. Schmidt-Straße zur Startaufstellung in die Jean-Paul-Straße vor (siehe beil. Skizze). Dort stellen sie ihr Fahrzeug in ungefährer Startnummern-Reihenfolge auf ( parken dabei bitte platz- und raumsparend und lassen unbedingt eine Fahrgasse in der Mitte der Straße frei!) und erledigen danach ihre Papierabnahme.
Die Fahrzeuge der Teilnehmer mit den Startnummer 66 bis 100 verbleiben – zunächst – auf dem Parkplatz der techn. Abnahme. Fahrer und Beifahrer erledigen ihre Papierabnahme bitte zu Fuß (das Rallyebüro ist lediglich zwei Geh-Minuten entfernt.) Nach erfolgtem Start werden die Fahrzeuge mit den Startnummer 66 bis 100 peu á peu in die Startaufstellung und zum Start nachgezogen. Das gleiche Prozedere gilt für den Re-Start am Samstagmorgen.
Nach der Ankunft am Zwischenziel oder im Ziel sollten die Fahrzeuge noch zu einem Parcours Elegancé aufgestellt werden, allerdings muss die Fahrspur in der Mitte der Jean-Paul-Straße unbedingt frei gelassen werden! Wir bitten um Ihr geschätztes Verständnis für diese Maßnahmen, aber leider reicht der Platz in der Startaufstellung nicht für alle Fahrzeuge aus.

Etappen und Zeitkontrollen

Die Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt, die durch Zeitkontrollen (ZK) überwacht werden. Eine ZK ist an ihrem Standort durch ein rotes (im Abstand von etwa 20 m vorher durch ein gelbes Hinweis-) Uhrensymbol- Schild gekennzeichnet. 1 min. vor Ihrer Sollzeit an der ZK dürfen Sie das gelbe Hinweis-Schild mit ihrem Fahrzeug passieren und damit in die Kontrollzone, die bis zum roten ZK-Schild reicht, einfahren. Zu Fuß können - bei Staus vor der ZK sollten! - die Beifahrer bereits vorher zur ZK gehen und kontrollieren, ob ihre Zeit mit der Veranstalterzeit überein stimmt, und danach ihre Fahrer mit dem Fahrzeug nachziehen lassen. Bei Funkuhren wird Ihre individuelle ZK-Zeit im Moment der Übergabe der Bordkarte an den Zeitnehmer festgestellt und dann in die Bordkarte eingetragen. Für die zeitgerecht-richtige Übergabe der Bordkarte zum Eintragen Ihrer individuellen Ankunftszeit durch den Zeitnehmer am Kontrolltisch (mit dem roter Uhrensymbol) sind Sie selbst und alleine verantwortlich. Bei Stempeluhren stempeln die Beifahrer die von ihnen benötigte Zeit selbständig und eigenverantwortlich in ihre Bordkarte, teilen dem ZK-Personal jedoch die gestempelte Zeit zur Kontrolle mündlich mit. Probestempeln auf extra Papier oder der Rückseite der Bordkarte ist möglich.

BEISPIEL:
Sollzeit an der ZK 2: 11:23 Uhr
Einfahren in den Kontrollbereich (Überfahren des gelben Uhrensymbols und Halten vor dem roten Uhrensymbol): 11:22 Uhr
Übergabe der Bordkarte oder eigenes Stempeln: 11:23,00 bis 11:23,59 Uhr
Zeiteintrag durch den Zeitnehmer oder eigenes Stempeln: 11:23 Uhr

Die Fahrzeiten für die einzelnen Etappen sind im Zeitplan des Road-Book sowie auf Ihrer Bordkarte vermerkt. Die vom ZK-Personal eingetragene Zeit bzw. die von Ihnen gestempelte Zeit + die vorgeschriebene Fahrzeit ergeben die Sollankunftszeit an der nächsten ZK.

An manchen Zeitkontrollen – und am Start der beiden Durchgänge der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) – erhalten Sie jeweils eine neue Startzeit in Ihre Bordkarte eingetragen, zu der Sie die Fahrzeit für die nächste Etappe addieren müssen. Ansonsten gilt die ZK-Zeit als Basiszeit.
Wenn Sie einen oder mehrere andere Teilnehmer im Verlauf einer Etappe überholen, sollten Sie an der nächsten Zeitkontrolle entsprechenden Platz für diese Teilnehmer zwischen Ihrem Fahrzeug und dem gelben Uhrensymbol-Schild freilassen, damit sich diese entsprechend der Startreihenfolge wieder vor Ihnen einreihen können. Verspätungen an einer ZK können und dürfen auf den nachfolgenden Etappen nicht aufgeholt werden! Es ist immer die in der Bordkarte eingetragene Fahrzeit von ZK zu ZK bindend!

Wertungsprüfungen

Die einzelnen Wertungsprüfungen (WP) können, egal ob Gleichmäßigkeits- oder Sollzeitprüfung, durch ein gelbes „WP“-Schild (Startflagge) abgekündigt werden, müssen aber nicht. Halten Sie bitte hier an und warten darauf, vom Starter an den Start herangewinkt zu werden. Die endgültige Startfreigabe erfolgt nur durch den Starter. Die tatsächliche Zeitmessung beginnt am roten „WP“-Schild (Startflagge).
Bei Start ohne Lichtschranke werden Sie durch den Starter angezählt („15“, „10“, „5“ – „4“ – „3“ – „2“ – „1“ – „Los“), beim Start mit Lichtschranke („Fertig“ – „Los“). Bitten Sie um eine kurze Wartezeit, wenn Sie noch nicht fertig sind.
Die Zwischen-Ziele und das Ziel werden jeweils durch ein rotes Schild mit Zielflaggensymbol angezeigt. Die auf den einzelnen Sollzeitprüfungen jeweils zu fahrenden Zeiten (auch die Zeiten der Zwischenzeitnahmen) sind im Road-Book vermerkt. Die Entfernungsund Zeitangaben in den Sollzeitprüfungen (SZP) mit Zwischenzeit-Messung sind immer addiert, d. h. die Meter bzw. Kilometer am Ziel sind immer die Gesamtlänger der SZP, und die Zeit am Ziel ist immer die Gesamtfahrzeit! Die Durchschnittsgeschwindigkeiten der einzelnen Sollzeitprüfungen können vom Schnitt der gesamten Etappe abweichen!

Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung legen Sie im ersten Durchgang ihre individuelle Zeit selbst vor. Diese Zeit sollten Sie im zweiten Durchgang (der jedoch in Gegenrichtung gefahren wird!) so genau wie möglich einhalten. Beachten Sie dabei jedoch, dass es durch andere Teilnehmer, und deren Versuch (ebenso wie Sie) genauso schnell (oder langsam!) wie im ersten Durchgang zu fahren, möglicherweise zu ´Behinderungen` kommen kann.

Start-, Zwischenziel- und Ziel-Lichtschranken bzw. -Schläuche sind jeweils „fliegend“ zu durchfahren. Anhalten ist zwischen Start-, Zwischenziel- und Ziel-Linien nicht erlaubt und wird bestraft.

Nach der Zieldurchfahrt der Sollzeitprüfungen (SZP) setzen Sie bitte Ihre Fahrt bis zur nächsten ZK fort. Lediglich nach den beiden Durchgängen der Gleichmäßigkeitsprüfung halten Sie an der DK noch einmal an und lassen sich den Halt und die Durchfahrt per Stempel bescheinigen.