 Die ersten Eindrücker der Sechämterland-Classic...Die ersten Eindrücke der Sechsämterland-Classic können unter www.tuningcars.de eingesehen werden...
Hunderte von begeisterten Oldtimer-Fans begleiten zweitägige Wunsiedler Oldtimer-Rallye:
Eiselt/Eiselt wiederholen Vorjahressieg bei SECHSÄMTERLAND-Classic  |  | | Alte und neue Gesamtsieger Eiselt |
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Die aus Rügersgrün bei Höchstädt kommenden Dr. Michael und Miriam Eiselt haben ihren Vorjahressieg bei der SECHSÄMTERLAND-Classic wiederholt. Die zweifachen ADAC-Classic-Masters-Gewinner waren auch mit ihrem ´neuen alten` Fahrzeug, einem aus dem Jahr 1937 stammenden, Alvis 12/70 Special, und lediglich 1:49 Sekunden Abweichung auf neun Lichtschranken und zwei Zielschläuchen auch in diesem Jahr wieder nicht zu schlagen. Dabei profitierten sie jedoch möglicherweise vom Ausfall des Bayreuther Jaguar -E-Type-Teams Michael Moll und Bernhard Wieser (Bayreuth/Wunsiedel), die nach den beiden Sonderprüfungen des ersten Tages das Klassement kurzzeitig angeführt hatten - nach der Rollprüfung in Kirchenlamitz am Samstagvormittag aber mit einem Kardanwellendefekt vorzeitig ausschieden. Die Kreis- und Festspielstadt Wunsiedel, der alljährliche Dreh- und Angelpunkt, sowie der Start- und Zielort der SECHSÄMTERLAND-Classic, begrüßte die insgesamt 85 Starter (was wieder einen neuen Teilnehmerrekord bedeutete!) aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich, der Schweiz und aus Belgien am frühen Freitagnachmittag mit einem wolkenverhangenen Himmel, aus dem immer wieder Regen fiel und der vor allem denjenigen Teilnehmern gehöriges Sitzfleisch und enormes Durchhaltevermögen abforderte, die mit Fahrzeugen ohne Dach unterwegs waren. Dennoch ließ sich keines der Teams von den Unbilden des Wetters negativ beeinflussen, sondern sie spulten ihre Kilometer und ihr Programm mit einer Freude und Begeisterung ab, die die zahllosen Zuschauer entlang den verschiedenen Strecken und Sonderprüfungen immer wieder zu Applaus-Bekundungen hinriss.
  |   |  | | Startn frei in der Marktredwitzer Fußgängerzone |
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Die kurze Freitagsetappe über knapp 90 km begann gleich mit eine Orientierungsetappe, bei der etlichen Beifahrern trotz der niedrigen Temperaturen schnell wärmer, wenn nicht gar heiß, wurde, schließlich galt es rund um ein kleines Dorf im Landkreis in mehreren Schleifen einige unterschiedliche Kreise und Runden zu drehen, dabei immer die richtigen Straßen zu benutzen und dann noch am Wegesrand aufgestellte, so genannte „stumme Kontrollen" zu erkennen und in der Bordkarte zu notieren. Nächster Anlaufpunkt war dann die Fußgängerzone der Großen Kreisstadt Marktredwitz, wo Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder herself die ersten Teilnehmer in die Schlauchprüfung startete, und wo Hunderte von Marktredwitzern, darunter das rallyesportliche Urgestein der Stadt, der Fahrtleiter der legendären Olympia-Rallye, Hans Schwägerl, die Teilnehmer begrüßten. Nach einem kurzen Abstecher in die nördliche Oberpfalz führte die Strecke über Tröstau (wo es sich auch Bürgermeister Heinz Martini nicht nehmen ließ, an der dortigen Durchgangskontrolle Präsenz zu zeigen!) nach Weißenstadt zum traditionellen MarktplatzGrandPrix. Trotz des unwirtlichen Wetters warteten auch hier viele Zuschauer auf das Spektakel des rund um den Marktplatz-Brunnen zu fahrenden Doppelkreises, und begrüßten vor allem ihren Stadtpfarrer Hans-Hermann Münch mit Beifahrer Manfred Busch im gelben Opel Commodore GS/E wie gewohnt mit dem Läuten der Kirchenglocken.  |  |  |
Die lange, über knapp 250 km führende Samstagsetappe, begann wie der Freitag mit einer anspruchsvollen Orientierungsetappe, bevor es in der Sechsämterstadt Kirchenlamitz zur Rollprüfung am dortigen Rathaus ging. Danach folgte der erste Teil der Gleichmäßigkeitsprüfung von Spielberg nach Steinselb, und vor dem Grenzübertritt nach Tschechien, der den Teilnehmern und den Veranstaltern plötzliche und unvermutete Straßenbauarbeiten bescherte, stand noch die zweite Schlauchprüfung, traditionell in der Fußgängerzone der Großen Kreisstadt Selb auf dem Programm der Teilnehmer, die sich auch der Selber Oberbürgermeister Wolfgang Kreil nicht entgehen ließ. Pünktlich zur Mittagszeit trafen die Teilnehmer dann in der Schloßgaststätte „Metternich" bei Lazne Kynzvart (nahe Marienbad; Anm. d. Red.) zum Mittagessen ein, und stärkten sich bei Rehbraten und böhmischen Knödeln für die Rückfahrt über Mähring zur Straßen-Prüfung, vorbei am „Egerer Waldhäusl". Zurück im Sechsämterland wurde in Hohenberg a. d. Eger eine weitere, neue Zuschauerprüfung gefahren, die trotz des dort gleichzeitig stattfindenden Europafestes ebenfalls sehr gut besucht war. Eine letzte Pause gab es schließlich im „Alten Brennhaus" am Selb-Plößberger Porzellanikon, wo vorher noch die letzte Sonderprüfung durchgeführt wurde und ebenfalls zahlreiche Zuschauer die Aktionen der Aktiven begutachteten, und aufmerksam den detailreichen Ausführungen von Streckensprecher Friedhelm Engel aus Wunsiedel lauschten.   | |  |
Nach dieser letzten Rast ging es zurück zur Gleichmäßigkeitsprüfung, die jetzt jedoch in Gegenrichtung von Steinselb nach Spielberg zu befahren war, aber dennoch versucht werden musste, die gleiche Zeit wie bei der ersten Befahrung am Vormittag zu erreichen. Als letztes stand eine weitere Orientierungsetappe an, bevor die Teilnehmer schließlich kurz nach 17 Uhr bei herrlichstem Sonnenschein von Organisationsleiter und Sprecher Günter Boßner und einer unüberschaubaren und überwältigenden Zuschauerkulisse in der Wunsiedler Jean-Paul-Straße mit einem Glas Sekt begrüßt wurden. Dabei äußerten sich fast alle Teilnehmer ausnahmslos und unisono überaus begeistert über die Veranstaltung, lobten Streckenführung und Organisation und vor allem die Herzlichkeit aller Helfer und Posten entlang der gut 340 km langen, zweitägigen Rallye. Insgesamt erreichten 75 der am Vortag gestarteten 85 Teams das Ziel in Wertung (wobei mehr jüngere Fahrzeug ausfielen als ältere oder gar Vorkriegsfahrzeuge); nicht mehr dabei die Führenden des ersten Tages und etliche weitere Teams, deren Oldtimer unterwegs einfach ihren Dienst quittierten. Darunter auch der aus dem Jahr 1932 stammende Opel N 18 der Marktredwitzers Franz-Dieter Bley und Karl Nickel sowie der Cadillac Eldorado des Höchstädter/Marktredwitzer Teams Andreas Huber und Bernd Kraus. Klag- und problemlos absolvierte dagegen das älteste Auto des gesamten Feldes, der aus dem Jahr 1930 stammende Ford A des Wunsiedlers Hans Fraas die SECHSÄMTERLAND-Classic und stellte damit die Qualität dieser Fahrzeuge wieder einmal nachhaltig unter Beweis. Schier unmögliches leistete bei etlichen technischen Defektes bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag das Serviceteam des Autohauses engel in Wunsiedel, die zwei der drei am Freitag gestrandeten Teams in beispielloser Detail-Arbeit wieder zum Laufen brachten und diesen beiden damit sogar die samstägliche Zielankunft ermöglichten. Während die Organisatoren dann über den Zeitlisten und den Bordkarten brüteten um Sieger und Platzierte zu ermitteln, stärkten sich die Teilnehmer im Festssaal der Fichtelgebirgshalle, oder unternahmen einen kleinen Spaziergang durch das benachbarte Wunsiedler Brunnenfest. Rechtzeitig zur Siegerehrung besuchten Landrat Dr. Karl Döhler und Wunsiedels Bürgermeister Karl-Willi Beck die SECHSÄMTERLAND-Classic und unterstrichen mit ihrer Teilnahme und entsprechenden Grußworten die Bedeutung dieser überregionalen, motorsportlichen Oldtimer-Rallye. Vor der eigentlichen Siegerehrung gedachten Veranstalter und Teilnehmer noch des nach einem tragischen häuslichen Unfalls verstorbenen und am Vortag (kurz vor beginn der Papier- und Technischen Abnahme) beigesetzten Otto Rothe, der einer der Mitorganisatoren der SECHSÄMTERLAND-Classic in allen Fragen zu den Streckenteilen und Behörden in Tschechien gewesen war.  |  |  |
Zusammen mit dem Team von TOYOTA-Deutschland war auch wieder die zweifache Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied (Bad Bayersojen) bei der SECHSÄMTERLAND-Classic am Start und belegte zusammen mit ihrem Fahrer Norbert Heubes auf einer Toyota Celica TA 40 GT und 11,75 Strafsekunden einen „zufriedenstellenden" neunten Rang unter 34 Startern in der Klasse. Für Aufsehen, Furore und Freude unter den Zuschauern sorgte der mit drei ´Mafiosi` (Chris Archer, Marc Fürbringer und ? ? ?) besetzte Ford Cortina des Teams „Cube" aus Waldershof, der unterwegs mit allerlei unvermuteten Aktionen (wie zum Beispiel einem spontanen Sektausschank an die Zuschauer vor der Zeitkontrolle in der Marktredwitzer Fußgängerzone) aufwartete und der manchen der mehr ergebnisorientierten Bemühungen vieler Teilnehmer immer wieder etwas die Spitze nahm. Ein „riesiges Dankeschön" richtete abschließend Rallyeleiter Gerd Plietsch (Marktleuthen) an „all´ unsere Helfern entlang der gesamten Strecke, ohne deren Tatkraft und Engagement die SECHSÄMTERLAND-Classic nie und nimmer mögliche wäre!" und lud die Teilnehmer schon jetzt zur 8. Ausgabe der SECHSÄMTERLAND-Classic 2011 am 17. und 18. Juni 2011 ein. 
Ergebnisliste 2010
Starterliste 2010Hier finden Sie die Starterliste 2010. Die Starnummer vergabe ist jetzt auch erfolgt.
Toyota Classic Team startet bei Sechsämter-Rallye
Sieben Fahrzeuge am Start  |  | | Toyota Classic Team startet bei Sechsämter-Rallye |
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Köln/Wunsiedel. Mit sieben Fahrzeugen startet Toyota bei der Sechsämter-Classic am Wochenende. Im Mittelpunkt des diesjährigen Auftritts steht die Celica, die ihren 40. Geburtstag feiert. Gleich vier der mittlerweile klassischen Coupés aus den siebziger Jahren bringt das Toyota Classic Team an den Start. Die Bandbreite reicht vom Modell TA 22 mit 86 PS bis zum 4x4 Turbo mit 204 PS. Damit übertrifft diese Celica sogar den eigentlichen Star der Toyota Oldtimer, den 2000 GT. Der erste japanische Supersportwagen hat 150 PS und wird von Rallye-Meisterin Isolde Holderied pilotiert. Das 1967 gebaute Coupé ist das Schmuckstück der klassischen Motorsportabteilung von Toyota Deutschland. Am anderen Ende der Leistungsskala agiert ein Toyota 1000 aus dem Jahr 1973. Mit 45 PS markierte er damals den Einstieg in die Welt von Toyota. Der 1000 war der Vorläufer des Toyota Starlet, der später wiederum vom Yaris abgelöst wurde. Als typisches Produkt seiner Zeit und einer der ersten japanischen Kleinwagen in Deutschland galt er als reines Gebrauchsprodukt. Entsprechend selten sind heute gut erhaltene Exemplare. Eines davon setzt Toyota Spezialist Friedhelm Engel auf Oldtimer-Veranstaltungen ein. Ein echtes japanisches Auto-Urgestein ist der Land Cruiser. Natürlich darf der Klassiker der Allradszene in einem Toyota Classic Team nicht fehlen. Schließlich begann mit der Produktion dieses Fahrzeugs vor 60 Jahren der Export von Toyota Modellen. Nicht zuletzt hat der Land Cruiser durch seine Robustheit maßgeblich zum Ruf der Zuverlässigkeit von Toyota beigetragen. Das Unternehmen Engel Classic in Wunsiedel kümmert sich um die Toyota Oldies. Auch der 2000 GT wurde von den Spezialisten im Fichtelgebirge restauriert. Dazu ist es praktisch, dass Familie Engel auch ein großes Toyota Autohaus betreibt. Als echte Fans klassischer Fahrzeuge sind sie maßgeblich an der Durchführung der Sechsämter-Classic beteiligt. Die Rallye findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Die Strecke führt über 350 Kilometer durch Hochfranken, den benachbarten oberpfälzischen Steinwald und den tschechischen Böhmerwald. Insgesamt haben 88 Teams ihre Teilnahme bestätigt. Neben Fahrten auf bekannten Rallye-Strecken gilt es auch eine Reihe von Sonderprüfungen zu absolvieren. Die Fahrzeuge starten in sechs Klassen von Vintage 3 "Antique" (Baujahr 1905 bis 1930) bis Youngtimer B (Baujahr 1972 bis 1980).  |